1. Weshalb wird eine spezielle beA-Karte zur Erstregistrierung benötigt?

beA-Postfächer weden aufgrund eines sicheren Verzeichnisdienstes eingerichtet, der auf einem sicheren Datenübertragungsverfahren von den Rechtsanwaltskammern zur Bundesrechtsanwaltskammer basiert.

Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung – d.h. durch zwei voneinander unabhängige Sicherungsmittel wie beA-Karte und PIN – ist gesetzlich vorgesehen. Um zu gewährleisten, dass nur der vorgesehene Postfachinhaber sein Postfach in Besitz nehmen kann, ist für die Erstregistrierung eine besondere beA-Karte vorgesehen, auf der die jeweilige Postfachnummer (SAFE-ID) enthalten ist.

(aktualisiert am 01.08.2016)

2. Weshalb ist das beA sicher?

Über das beA versandte und empfangene Nachrichten sind Ende-zu-Ende verschlüsselt. Das bedeutet, dass sie auf dem Computer des Absenders verschlüsselt und erst auf dem Computer des Empfängers entschlüsselt werden. Während der Übertragung sind sie durchgehend verschlüsselt. Niemand außer dem vorgesehenen Empfänger (oder einer von diesem berechtigten Person) kann von dem Inhalt der Nachricht Kenntnis nehmen. Dies gilt auch nach der Übertragung; auch bereits gelesene Nachrichten im Posteingang können nur von dem Empfänger (oder einer von diesem berechtigten Person) gelesen werden. Detailinformationen zum Verschlüsselungsverfahren finden Sie hier.

(aktualisiert am 01.08.2016)

3. Können beliebige Dateiformate versendet werden und werden diese automatisch verschlüsselt?

Für die Kommunikation mit der Justiz sehen die entsprechenden Verordnungen der Länder bestimmte Dateiformate vor. Das beA selbst schränkt die versendbaren Dateiformate nicht ein. Allerdings werden beim Hochladen bestimmter kritischer Formate (Schadsoftware), wie z.B. *.exe, *.com, *.bat, *.cmd, *.Ink im beA Warnmeldungen ausgegeben.

Alle Dateien werden auf dem Computer des Absenders automatisch ver- und erst wieder beim Empfänger (oder einer von diesem berechtigten Person) entschlüsselt.

Für die Kommunikation mit der Justiz sehen die entsprechenden Verordnungen der Länder bestimmte Dateiformate vor. Das beA selbst schränkt die versendbaren Dateiformate nicht ein. Allerdings werden beim Hochladen bestimmter kritischer Formate (Schadsoftware), wie z.B. *.exe, *.com, *.bat, *.cmd, *.Ink im beA Warnmeldungen ausgegeben.

Alle Dateien werden auf dem Computer des Absenders automatisch ver- und erst wieder beim Empfänger entschlüsselt.

4. Wie groß dürfen die Anhänge maximal sein?

Das beA integriert sich in die etablierte Kommunikationsinfrastruktur des Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfachs (EGVP). Dort sind bestimmte Obergrenzen für Anzahl und Größe der Anhänge festgelegt worden. Derzeit können maximal 100 Anhängen pro Nachricht versandt werden, die insgesamt 30 MB umfassen dürfen. Bitte beachten Sie, dass sich durch die Kodierung beim Versand die Dateigröße erhöht.

Der Versand größerer Nachrichten kann abhängig von der zur Verfügung stehenden Internetanbindung u.U. einige Zeit benötigen. Die voraussichtlich benötigte Zeit kann über Webseiten mit Rechenfunktionen (z.B. https://www.heise.de/netze/tools/bandbreitenrechner/) ermittelt werden. Wichtig ist, dass hier die Datenübertragungsrate für den Upload eingegeben wird, die u.U. deutlich geringer ist als die Datenübertragungsrate für den Download.

5. Ist die Speicherkapazität im beA begrenzt?

Da das beA nicht als Archiv konzipiert ist, sollten gelesene Nachrichten alsbald exportiert oder gelöscht werden. Rechtsanwälte, die eine Kanzleisoftware einsetzen, können den Export über die Software steuern.

(aktualisiert am 01.08.2016)

6. Kann auf das beA auch über mobile Geräte zugegriffen werden?

Ein Zugriff auf das beA ist von tragbaren Computern möglich. Da aus technischen Gründen die für das beA erforderliche lokale Softwarekomponente, die Client Security, derzeit nicht unter iOS und Android lauffähig ist, kann das beA von Geräten, die diese Betriebssysteme einsetzen, nicht genutzt werden.

(aktualisiert am 01.08.2016)

7. Muss ich für die Nutzung des beA Java installieren?

Die Client Security, die für das beA lokal zu installierende Softwarekomponente, setzt Java ein. Zur Nutzung des beA ist die Client Security erforderlich. Java ist jedoch in der zu installierenden Software unmittelbar enthalten. Die Update-Funktion, die die Client Security automatisch aktualisiert, umfasst auch das enthaltene Java. Eine separate Installation von Java ist für das beA nicht erforderlich.

(aktualisiert am 21.09.2016)

8. Wie lauten die Hashwerte der beA Client-Security?

Windows (Dateiname: beAClientSecurity_windows.msi)

MD5 Hash: 4640698ffe12adb1bc57eb0265f0f636

SHA-256 Hash: 2b753854a5540e2a0164132c78eb75226ba153423b118e79565b62c837b17798

Linux (Dateiname: beAClientSecurity_64b.tar.gz)

MD5 Hash: 865ade8db0d957bbe8068cc74943e7e2

SHA-256 Hash: 002d53a4b50ff253af2f11536606779803303d7cc2e694a9193d3f5bea6d080c

MacOS (Dateiname: beAClientSecurity.dmg)

MD5 Hash: c06aab9b1de7549704c0912c5599cf6c

SHA-256 Hash: 494e7e7387dd32e636b19e0a1fc6d6270fc6b521ead75454ea239d50a3895d01

 

Die beA Client-Security kann von der beA-Startseite (https://www.bea-brak.de) heruntergeladen werden.