Voraussichtlicher Fahrplan zur Wiederinbetriebnahme des beA

  • 4.7.2018 Download Client Security & Erstregistrierung
  • 3.9.2018 Restart des beA

Das beA wird in einem zweistufigen Prozess wieder in Betrieb gehen. Das haben die Präsidentinnen und Präsidenten der 28 Rechtsanwaltskammern mehrheitlich auf einer außerordentlichen Präsidentenkonferenz der BRAK am 27.6.2018 beschlossen (s. dazu BRAK-Presseerklärung Nr. 19 v. 27.6.2018). Sie machten sich damit den Fahrplan zu eigen, den das BRAK-Präsidium auf Basis des Abschlussgutachtens der Firma secunet Security Networks AG vorgeschlagen hatte. Vorangegangen war dem Beschluss eine intensive Diskussion über das Gutachten und die auf seiner Basis vorzunehmende Risikobewertung; auch zwei Vertreter von secunet wurden hierzu befragt.

Die Präsidentinnen und Präsidenten der Rechtsanwaltskammern haben die Wiederinbetriebnahme des beA-Systems in zwei Stufen beschlossen:

Stufe 1

Ab dem 4.7.2018 wird die Client Security zum Download und zur Installation bereitgestellt. Für diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die dies noch nicht getan haben, soll dann auch die Erstregistrierung am beA ermöglicht werden. secunet hat für die Installation der Client Security zwischenzeitlich grünes Licht gegeben (vgl. BRAK-Presseerklärung 20 v. 3.7.2018).

Stufe 2

Ab dem 3.9.2018 soll das beA-System freigeschaltet werden. Dann wird also der Versand und Empfang von Nachrichten über das beA wieder möglich sein.

Voraussetzung für die Einleitung der beiden Stufen ist, dass secunet bis dahin die Beseitigung der im secunet-Gutachten zum betreffenden Teil des beA-Systems beschriebenen Schwachstellen bestätigt hat (s. im einzelnen BRAK-Presseerklärung Nr. 19 v. 27.6.2018). Einzelne unkritische Schwachstellen sollen im laufenden Betrieb beseitigt werden.

Dies gilt in Abänderung des ursprünglich gefassten Beschlusses auch für die unter Ziffer 4.5.3 benannte Schwachstelle. Die Präsidentinnen und Präsidenten haben durch Beschlussfassung in Textform entschieden (vgl. Presseerklärung Nr. 22 v. 08..2018), dass die fragliche Schwachstelle in Abstimmung mit der Justiz im laufenden Betrieb beseitigt wird. Alle anderen Regelungen des Beschlusses bleiben unverändert.

Über Änderungen und Konkretisierungen des Fahrplans informiert die BRAK umgehend über ihre Websites und den beA-Newsletter.