Besondere Anforderungen an die Sicherheitsarchitektur des beA-Systems stellt das sogenannte Befugnis- oder Rechtemanagement. Das System muss nicht nur sicherstellen, dass versandte Nachrichten vom Postfachinhaber, also dem jeweiligen Rechtsanwalt, gelesen und bearbeitet werden können, sondern auch, dass die mit den entsprechenden Befugnissen ausgestatteten Mitarbeiter oder Vertreter – aber eben auch nur diese – Zugriff auf die Nachricht erhalten.

Damit sichergestellt wird, dass nur Befugte im Rahmen der ihnen erteilten Befugnisse Zugriff auf das beA bekommen, wird von der BRAK ein sogenanntes Hardware-Sicherheitsmodul eingesetzt, das bei jeder versandten Nachricht die damit verbundenen Rechte prüft und erst nach erfolgreicher Überprüfung den Zugriff erlaubt.

Aus diesem Grund werden von der BRAK auch besondere Sicherheitsvorkehrungen für die erstmalige Inbesitznahme jedes einzelnen Postfaches getroffen. So ist zur Inbesitznahme des beA eine besondere beA-Karte erforderlich. Alle Informationen dazu finden Sie hier.